Tipps zur Fugenreinigung – Sauberkeit in allen Zwischenräumen

Titelbild: Tipps zur Fugenreinigung – Sauberkeit in allen Zwischenräumen

Fugen werden bei der Reinigung oft übersehen, obwohl sich gerade dort Schmutz, Feuchtigkeit, Kalk, Unkraut oder sogar Schimmel besonders schnell festsetzen. Ob zwischen Badezimmerfliesen, in der Küche oder auf Terrassen und Gehwegen: Verschmutzte Fugen wirken ungepflegt und können je nach Bereich auch hygienische oder funktionale Probleme verursachen.

In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, welche Unterschiede es bei der Fugenreinigung gibt, welche Werkzeuge und Hausmittel sinnvoll sein können und worauf Sie bei Innen- und Außenbereichen achten sollten. Außerdem erfahren Sie, wann regelmäßige Pflege ausreicht und wann eine professionelle Reinigung oder Erneuerung der Fugen sinnvoll ist.

Was gibt es für Unterschiede bei der Fugenreinigung?

Wo im trauten Heim findet man überall Fugen? Genau, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Hier sammelt sich besonders viel Schmutz, da die Fugenreinigung häufig vergessen wird.

Diese Bereiche kommen für die Fugenreinigung in Betracht:

  • Gehwegplatten und Terrassenböden
  • Badezimmerfliesen
  • Küche und Fußboden

Bei der Fugenreinigung ist jeweils eine andere Vorgehensweise angebracht. Die Voraussetzungen sind verschieden. Beginnen wir mit der Fugenreinigung von Gehwegplatten und Terrassenböden: Gerade in den Fugen der Gehwegplatten sammeln sich Schmutz und Unkraut. Für die Fugenreinigung findet man im Baumarkt und Gartencenter verschiedenste Utensilien, Werkzeuge und auch flüssige Reiniger.

Hier hat der Anwender die Qual der Wahl. Fakt ist: Man sollte sich um die Fugen bemühen, da ansonsten das Unkraut überhandnimmt und wirklich unschön aussieht. Doch nicht nur das: Mit Moosen und Unkraut in den Fugen kommen auch Schmutz und vermehrt kleine Plagegeister wie Käfer und Ameisen. Die Fugenreinigung empfiehlt sich – je nach Wachstum – rund alle zwei Wochen.

Anders sieht es im heimischen Badezimmer aus. Die Fugenreinigung kommt im Bereich der Fliesen oftmals zu kurz. In den Zwischenräumen sammeln sich Schmutz und manchmal sogar Schimmel, der durch Feuchtigkeit entstehen kann. Nach einer bestimmten Zeit muss das Silikon zwischen den Fugen sogar erneuert werden. (siehe auch Blogartikel: Kalk, Wasserflecken, verdreckte Spiegel und Armaturen: Badreinigung für Profis)

Ähnlich verhält es sich bei den Fugen in der Küche. Überall herrschen Feuchtigkeit und Schmutz, was dazu führt, dass sich die Zwischenräume mit der Zeit dunkel verfärben. Gerade in der Küche eignen sich für die Fugenreinigung auch Haushaltsmittel, die wahre Wunder versprechen.

Für die Fugenreinigung eignen sich Reiniger, die man im Supermarkt erhält. Wichtig ist auch die entsprechende Trocknung, sodass keine Feuchtigkeit in den Fugen zurückbleibt. Die Fugenreinigung der Fliesen im Badezimmer sollte man bei jedem Badezimmerputz mitdenken. So hat man lange Freude an seinen Fliesen und sauberen Zwischenräumen.

Wie kann man die Fugenreinigung durchführen?

Fugen sind schmale Zwischenräume, die sich neben Gehwegplatten und Fliesen befinden. Daher ist verständlich, dass auch Werkzeug benötigt wird, das nicht nur lang genug, sondern auch schmal angelegt ist. Es gibt diverse Möglichkeiten, dem Schmutz und Dreck in den Zwischenräumen zu Leibe zu rücken:

  • Flüssige Reiniger – Chemikalien, die auch vor neuer Unkraut- oder Schimmelbildung für eine gewisse Zeit schützen
  • Fugenschaber und Fugenkratzer
  • Fugenreiniger, elektrisch oder manuell zu bedienen
  • Fugenbrenner mit Gas
  • Dampfreiniger für Küche und Bad

Die Fugenreinigung nimmt – je nach Wahl des jeweiligen Instruments – etwas Zeit in Anspruch. Natürlich ist man mit den manuell zu bedienenden Werkzeugen länger beschäftigt als mit einem Brenner oder auf elektrische Weise. Hierbei sollte man jedoch auch an die Umwelt denken.

Gerade chemische Reiniger sind häufig eine große Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt im heimischen Garten. Wenn mit manuellem Werkzeug gearbeitet wird, sollte man darauf achten, eine möglichst angenehme Position zu finden. Hierfür eignen sich auch Kniekissen, die man im Baumarkt oder Gartencenter erhält. Die Arbeit in gebückter Haltung belastet den Rücken. (siehe auch Blogartikel: Putzlappen: Keimschleuder oder hygienisches Reinigungsutensil?)

Wer hier generell Probleme hat, sollte auf Werkzeuge mit einer Halterung oder mit einem längeren Stiel ausweichen. Sollten die Fugen im heimischen Badezimmer grau, verschmutzt und bröckelig sein, empfiehlt sich die Erneuerung dieser. Hierzu kann man die ausgedienten Fugen entfernen, beispielsweise mit einem Fugenkratzer, und neue Fugen aus Silikon ziehen. Bei der nächsten Fugenreinigung hat man so ein leichteres Spiel.

So läuft eine professionelle Grundreinigung ab

Fugen professionell reinigen lassen

Saubere Zwischenräume in Bad, Küche und Außenbereich

Womit lassen sich Fugen reinigen?

Die Zwischenräume werden durch Schmutz und hohe Luftfeuchtigkeit dunkel und manchmal sogar porös oder brüchig. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch unhygienisch. Daher sollte die Fugenreinigung regelmäßig durchgeführt werden. Wie man das am besten macht und welche Hilfsmittel sich eignen, haben wir hier aufgelistet:

  1. Fugenkratzer, elektrisch und manuell
  2. Fugenbrenner
  3. Fugenreinigungsbürsten
  4. Dampfreiniger
  5. Fugenreiniger, meist chemisch
  6. Hausmittel wie Natron, Soda, Wiener Kalk und Schlämmkreide

1. Fugenkratzer

Dieses Werkzeug gibt es in zahlreichen Ausführungen, Varianten und Formen. Gerade Menschen, die ohnehin Probleme mit dem Rücken haben, sollten auf die Variante mit einem längeren Griff zurückgreifen. Auch die elektrische Variante verfügt über eine gewisse Größe und den damit verbundenen Komfort. Wie der Name vermuten lässt, wird der Schmutz bei der Fugenreinigung herausgekratzt.

2. Fugenbrenner

Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, handelt es sich hier um ein Gerät, das sich der Eigenschaft des Feuers bedient. Der Fugenbrenner sorgt bei der Fugenreinigung für die Verkohlung des Unkrauts. Das Gerät ist nur für den Außenbereich geeignet, da es zudem mit Gas arbeitet. Anschließend können die Reste des Unkrauts beseitigt werden.

3. Fugenreinigungsbürste

Dieses Utensil gibt es – wie den Fugenkratzer – ebenfalls in diversen Ausführungen. Ob manuell oder elektrisch, bleibt dem Anwender selbst überlassen. Die Fugenreinigung erfolgt damit gründlich und sauber.

4. Dampfreiniger

Bei diesem Gerät wird mit heißem Wasserdampf gearbeitet, der zusätzlich mit Reinigungsmittel kombiniert werden kann. Vor allem für die Fugenreinigung im Innenbereich ist dieses Werkzeug nahezu unverzichtbar. Schonend und sauber lautet die Devise beim Dampfreiniger.

5. Fugenreiniger, chemisch

Zum Sprühen oder zum Einarbeiten: Fugenreiniger erhält man im Bau- und Gartenmarkt. Hier sollte man genau hinschauen, denn viele Reiniger belasten die Umwelt, was wiederum schädlich für Tier- und Pflanzenwelt im Garten ist.

6. Hausmittel

Zu den bewährtesten Hausmitteln im Bereich der Fugenreinigung gehören:

  • Natron
  • Soda
  • Wiener Kalk
  • Schlämmkreide

Im Bereich der Anwendung lassen sie sich einfach mit Wasser mischen. Daraus entsteht eine Paste, die nun auf die Fugen gegeben werden kann. Nach einer Einwirkzeit kann man diese entfernen und die Fuge nochmals reinigen.

Fugenreinigung - Die 7 besten Tipps

Wer die Fugenreinigung im Innen- und Außenbereich seines Domizils ernst nimmt, hat auf lange Sicht weniger Arbeit und Aufwand. Natürlich ist es lästig, die Zwischenräume akribisch zu reinigen, aber es zahlt sich aus. Damit man weiß, wie sich Fugen schnell und effizient reinigen lassen, kommen hier die 7 besten Tipps:

  • Zeitmanagement

Es ist nicht nötig, dass die Fugen bei jedem Reinigen gesäubert werden. Das wäre eine Mühe, die sich kaum jemand machen würde. Wenn hier eine starke Verschmutzung oder unschöne Details wie Unkraut vorherrschen, sollte man diese natürlich reinigen, damit sich der Schmutz nicht vermehrt und häuft.

Für die anstehende Fugenreinigung sollte man sich aber Zeit nehmen. Es gibt hier durchaus Reiniger, die aggressiv auf das verwendete Silikon wirken. So werden die Fugen schnell brüchig und porös. Das Gleiche gilt für die Zwischenräume auf Terrassenböden. Auch hier können die Steine Schaden nehmen.

  • Die Wahl des Werkzeuges

Für Anwender, die mit Rückenschmerzen zu tun haben, empfehlen sich Geräte, die über eine verlängerte Halterung verfügen. Lange Stiele oder Griffe gibt es sowohl bei manuell zu bedienenden Fugenreinigern als auch bei den elektrischen. Die manuelle Variante bietet den Vorteil, dass sie die Umwelt schützt und kostengünstig im Verbrauch ist. Hier ist reine Muskelkraft gefragt.

Die elektrische Variante hingegen arbeitet effizient und zeitsparend, verbraucht jedoch Strom oder beim Fugenbrenner Gas. Bei chemischen Reinigern sollte man darauf achten, dass diese nicht zu aggressiv beziehungsweise zu umweltbelastend sind. Hausmittel stellen hier eine gute Alternative dar, zumal die verwendeten Zutaten schonend und leicht verfügbar sind.

  • Instandhaltung der Geräte

Sowohl für die Fugen im Badezimmer als auch für den Außenbereich sollte man auf die Instandhaltung der jeweiligen Geräte achten. Metallische Werkzeuge können gegebenenfalls Rost ansetzen, da hier Korrosion stattfindet. Bei elektrischen oder gasbetriebenen Geräten muss man darauf achten, dass Strom beziehungsweise Gas vorhanden ist. Die Lagerung der Geräte sollte an einem trockenen und geschützten Ort stattfinden. Im Gartenbereich eignen sich Boxen oder Hütten.

  • Ausreichend lüften

In Fugen sammeln sich schnell Schmutz, Kalk und sogar Schimmel. Damit sich dies reduzieren lässt, ist gründliches Lüften besonders hilfreich. Gerade nach dem Duschen befindet sich noch sehr viel Feuchtigkeit im Raum. Hier am besten 10 Minuten lüften, sodass der Dunst abziehen kann.

  • Fugenversiegelung

Damit Fugen lange schön und ansehnlich bleiben, muss eine regelmäßige Reinigung erfolgen. Die Fugenversiegelung schützt die Fugen zusätzlich davor, zu viel Feuchtigkeit aufzunehmen. Meist gibt es diese in Form einer Paste.

  • Fugenerneuerung

Wenn die Fugen ausgedient haben und auch keine Fugenreinigung mehr etwas bewirkt, ist es Zeit, die Fugen zu erneuern. Hierfür kratzt man das alte Silikon aus dem Zwischenraum und füllt diesen mit neuem Material auf. Im Gartenbereich kann es sogar nötig sein, dass eine ganze Steinplatte oder Gehwegplatte ausgetauscht werden muss. Hier kommt es durchaus häufiger zu Schäden an den umliegenden Steinen.

  • Profi um Hilfe bitten

Wenn man bei der Fugenreinigung allein nicht weiterkommt, kann es hilfreich sein, einen Profi um Hilfe zu bitten. Hier kommen jahrelange Erfahrung und das benötigte Know-how zum Tragen. Die Investition lohnt sich: Danach hat man wieder saubere Fugen und muss sich um diese Reinigung zunächst nicht mehr kümmern.

Das Team am Arbeitsplatz

Einsatz unseres Teams bei der Fugenreinigung

Fugen professionell reinigen lassen

Für Bad, Küche, Terrasse und Außenflächen

Warum sollte die Fugenreinigung regelmäßig durchgeführt werden?

In den Fugen im Innenraum des Hauses sammeln sich schnell Fett, Kalk, Schmutz und sogar Schimmel. Das bedeutet für die Fugen, dass diese nach einer gewissen Zeit nicht nur unschön aussehen, sondern auch jede Menge Dreck und Bakterien beheimaten. (siehe Blog: Effektive Home-Office Reinigung: Tipps für Qualität & Struktur)

Damit es gar nicht so weit kommt, ist eine gute Kombination aus ausreichendem Lüften und regelmäßiger Fugenreinigung ideal.

Weitere Informationen zu unserer Leistung finden Sie auch hier: Grundreinigung