Warum junge Menschen nur wenig Sinn für Ordnung und Sauberkeit haben

Titelbild: Warum junge Menschen nur wenig Sinn für Ordnung und Sauberkeit haben

Ordnung und Sauberkeit wirken für viele Erwachsene selbstverständlich, spielen im Alltag junger Menschen aber oft eine deutlich kleinere Rolle. Das hat nicht unbedingt mit Faulheit zu tun, sondern häufig mit anderen Prioritäten, fehlender Struktur und der Tatsache, dass Chaos im eigenen Umfeld oft gar nicht als besonders störend wahrgenommen wird.

In diesem Ratgeber geht es darum, warum junge Menschen häufig wenig Sinn für Ordnung und Sauberkeit entwickeln, welche Rolle Vorbilder, Gewohnheiten und Alltagserleichterungen dabei spielen und wie sich das Thema ohne ständige Konflikte konstruktiv angehen lässt. Außerdem zeigen wir, warum praktische Unterstützung im Haushalt oft wirksamer ist als ständige Ermahnungen.

In der Regel folgen wir hier nicht dem Vorbild unserer Eltern

Ordnung und Sauberkeit mit jungen Menschen in Verbindung zu bringen, ist oft sehr schwierig. Schon im Teenageralter zeigt sich deutlich, dass die Interessen in der Regel anders gelagert sind als im Bereich Reinlichkeit, Ordnung im eigenen Zimmer und Hilfe im Haushalt. Egal wie liebevoll, lustig, emotional oder familienbezogen junge Menschen sind – wenn es um Ordnung und Sauberkeit geht, folgen sie in der Regel nicht ihren Eltern, die in vielen anderen Dingen als Vorbild dienen.

Wenn wir älteren Erwachsenen einmal an unsere Jugend denken, werden wir feststellen, dass es bei uns meist nicht anders aussah. Denn sind wir einmal ehrlich: Auch unsere Eltern haben uns immer wieder ermahnt, das Zimmer aufzuräumen, den Müll herauszubringen, den Ranzen zu packen und die Brotbüchse am Abend in die Küche zu stellen, damit am Morgen das Brot für den Tag hineingegeben werden kann. Auch wir hatten wenig Bezug zu Ordnung und Sauberkeit, auch wir haben unser Zimmer nicht gerne aufgeräumt und nur ungern im Haushalt geholfen. (siehe Blog: Wie finde ich die beste Reinigungskraft für mein Zuhause)

Doch woran liegt das? Wie kann es sein, dass bei jungen Menschen kein Blick für das Chaos vorhanden ist? Dass ihnen ihr Gehirn nicht signalisiert, dass eventuell eine Reinigung notwendig ist?

So läuft eine professionelle Haushaltsreinigung ab

Putzkraft als praktische Alltagshilfe

Unterstützung für mehr Ordnung ohne ständige Diskussionen

Junge Menschen ticken anders

Um zu verstehen, warum Reinlichkeit, Ordnung und Sauberkeit kein zentrales Thema für junge Menschen sind, muss man ihre Psyche und ihr Leben verstehen. Junge Menschen stehen immer unter Strom. Sie haben permanent gedanklich mit sich selbst zu tun. Ihr gesamtes Leben besteht aus Dingen, die ältere Erwachsene oft als oberflächlich betrachten.

Themen, die das Leben junger Menschen bestimmen, sind unter anderem: Ist mein Outfit cool? Sitzt das Make-up? Sind das die modernsten Sneaker, die ich trage? Ist das Handy geladen? Warum hat die Freundin noch nicht zurückgeschrieben? Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Alles Themen, die Jugendliche und junge Menschen beschäftigen und die für sie täglich zentral sind.

Solange das Outfit sitzt, ist es egal, ob die Kleidung dafür vom Boden aufgehoben wurde oder fein säuberlich aus dem Schrank kommt. Solange das Smartphone geladen ist und funktioniert, interessiert es nicht, ob die Ladestation irgendwo im Dreck auf dem Regal vor sich hinliegt. Denn sie funktioniert und lädt das Smartphone auch dann auf, wenn sich ringsum Staub ansammelt.

(siehe auch Blogartikel: So schön eine Party auch ist, danach gilt: Aufräumen und Putzen)

Und solange noch ein paar Euro im Portemonnaie sind, ist es auch nicht wichtig, die Pfandflaschen wegzubringen, um das Portemonnaie vielleicht etwas aufzufüllen. Erst mit den Jahren verliert sich dieses oberflächliche Denken. Je älter wir werden, desto fokussierter sind wir. Desto wichtiger sind uns unsere Zukunft, unsere Arbeit und unser häusliches Umfeld. Es ist nicht mehr wichtig, ob wir die neuesten Sneaker haben. Es ist wichtig, dass unsere Schuhe bequem sind und dass wir uns darin wohlfühlen. Und das Thema Wohlfühlen bezieht sich dann auch auf den eigenen Haushalt.

Wir mögen es dann gemütlich, sauber, ordentlich und kuschelig.

Wie bringt man jungen Menschen Ordnung und Sauberkeit bei?

Diese Frage ist so alt wie die Menschheit. Und entsprechend viele Generationen sind bereits an ihrer Beantwortung gescheitert. Junge Menschen sind im Haushalt oft diejenigen, die unordentlich sind und wenig Wert auf Sauberkeit legen. Um das zu ändern, müsste man die jungen Menschen verändern.

Man müsste ihnen Prioritäten aufzeigen, die konträr zu ihrem eigentlichen Leben, ihren Gedanken und Gefühlen stehen. Und das ist kaum möglich. Aber es ist möglich, Struktur zu vermitteln. Und zwar so, dass Sauberkeit und Ordnung automatisch verbessert werden. Struktur bedeutet zum Beispiel, dass jedes Ding im Haushalt seinen festen Platz hat. Dass ausreichend Platz im Kleiderschrank vorhanden ist, dass genügend Platz für technische Geräte da ist und dass über den kürzesten und einfachsten Weg sichergestellt werden kann, dass Ordnung und Sauberkeit besser gehalten werden können.

Wenn der Boden nur mühsam mit der Hand aufgewischt werden kann statt mit einem modernen Wischmopp, dann ist der Drang, den Boden zu reinigen, natürlich nicht groß. Denn der Aufwand per Hand ist deutlich größer als mit einem modernen Wischmopp oder dem Staubsauger. Wenn die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass es leicht ist, Ordnung und Sauberkeit zu halten, dann gelingt das besser. Die Hürden dafür müssen niedrig sein. Nur dann werden sie genommen.

Auch ein Vorleben der Eltern in Bezug auf Ordnung und Sauberkeit ist wichtig. Wer aus einem ordentlichen und sauberen Haushalt kommt, ist für dieses Thema deutlich zugänglicher als all jene, die aus einem Haushalt kommen, in dem das Thema nicht so präsent war. Auch das ist ein wichtiger Punkt in Bezug auf das Erwachsenwerden, das Reifen und das zukünftige Leben. (siehe auch Blogartikel: Tipps und Hilfe, wie der Haushalt einfach und unkompliziert gereinigt wird)

Das Team am Arbeitsplatz

Einsatz unseres Teams als praktische Unterstützung im Haushalt

Putzkraft für mehr Ordnung im Alltag

Für weniger Streit und mehr Entlastung zuhause

Was kann zusätzlich getan werden?

Viele Worte helfen beim Thema Ordnung und Sauberkeit meist nicht. Man kann jeden Tag immer wieder darauf hinweisen. Aber es wird sich nur wenig ändern. Vorleben, gute Voraussetzungen schaffen und auch mal belohnen – das sind drei Aspekte, die meistens helfen. Belohnen kann man zum Beispiel in dem Sinne, dass man hin und wieder eine professionelle Reinigungsfirma bestellt.

Über Mr. Cleaner ist es möglich, eine Haushaltshilfe zu buchen. Wenn diese in regelmäßigen Abständen kommt und bei Ordnung und Sauberkeit hilft, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Wer in einem sauberen Haushalt lebt, hat oft weniger Anlass, daran etwas zu verändern. Eine Haushaltshilfe, die alle drei oder vier Wochen kommt, muss nicht teuer sein.

Bei einem normal großen Haushalt sind das wenige Stunden, die hier für die Reinigungsarbeit eingeplant werden müssen. Es ist aber eine Hilfe für junge Menschen. Da ist jemand, der nicht nur kritisch auf den Zustand der Wohnung oder des Zimmers schaut, sondern der hilft – ohne zu murren und zu knurren, ohne Vorwürfe und ohne erhobenen Zeigefinger. Wer seinen Kindern als Elternteil etwas Gutes tun möchte, lässt sie nicht nur irgendwann in die erste eigene Wohnung ziehen, sondern ermöglicht ihnen auch, eine Haushaltshilfe in Anspruch zu nehmen.

Das ist für Eltern oft ein größeres Geschenk für den ersten Schritt ins selbstständige Leben als Geld oder Wertgegenstände. Wenn man dem Kind zeigt, dass man es unterstützt, indem man eine Haushaltshilfe für einen gewissen Zeitraum bezahlt, ist das eine Wertschätzung, die viele junge Menschen gerne annehmen und die sie positiv für das zukünftige Leben prägt.

Weitere Informationen zu unserer Leistung finden Sie auch hier: Putzkraft