12 Fakten und Ratgeber zur professionellen Fensterreinigung
Fenster wirken erst dann wirklich sauber, wenn nicht nur das Glas, sondern auch Rahmen, Falze und angrenzende Bereiche ordentlich gereinigt werden. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer schnellen Eigenreinigung und einer professionellen Fensterreinigung. Je nach Lage, Verschmutzung, Größe der Glasflächen und Zugänglichkeit steigt der Aufwand deutlich an.
In diesem Ratgeber geht es darum, was zu einer professionellen Fensterreinigung gehört, wie Profis arbeiten und warum streifenfreie Ergebnisse meist nicht vom Zufall abhängen. Außerdem erfahren Sie, welche Leistungen typischerweise enthalten sind und welche Faktoren bei Glasflächen, Rahmen und Umgebung eine Rolle spielen.
1. Was gehört alles zu einer professionellen Fensterreinigung?
Das Entfernen von Schmutz und Dreck von Fensterscheiben sowie -rahmen wird als Fensterreinigung bezeichnet. Im Allgemeinen reinigt der Fensterputzer zuerst den Fensterrahmen und anschließend die Fensterscheibe. Hierbei verwenden die meisten ein feuchtes Tuch in Verbindung mit einem Allzweckreiniger. In Deutschland wurde die erste Fensterputzfirma im Jahre 1878 in Berlin gegründet. In der Industrialisierung erlebte die professionelle Fensterreinigung einen erheblichen Aufschwung.
Der Beruf wurde im Jahre 1934 zum Vollhandwerk erklärt und seither wird auch eine Ausbildung zum Fensterreiniger angeboten. Im Jahre 2006 wurde das Handwerk mit einer Beschäftigtenzahl von 850.000 Menschen zum beschäftigungsstärksten Handwerk hierzulande. Der Umfang einer professionellen Fensterreinigung hängt dabei von der Größe der Glasflächen, dem Standort sowie der Umgebung und der Art des Fensters ab. Es werden dabei die Fenster sowohl von innen als auch von außen sowie die Fensterbretter, die Fensterrahmen, Fugen und Falze gereinigt.
Die professionelle Fensterreinigung beschäftigt sich auch mit dem Standort der Fenster. Es spielt durchaus eine wichtige Rolle, ob die Fenster sich an einer Straße, einem Wald oder in Feldern befinden. Wassernähe, Sand, Vogelkot, Fingerabdrücke, Blüten, Salz, Kinderfinger, Aufkleber sowie Farbe haben eine essenziell wichtige Bedeutung beim Reinigen von Fenstern. Siehe auch Blogartikel: 11 Fragen und Antworten, wenn Sie Ihre Fenster putzen lassen wollen
2. Wie reinigt ein Profi die Fenster?
Ist die Fensterscheibe stark verschmutzt, muss der Dreck erst einmal grob entfernt werden. Je nach Art der Verschmutzung weiß ein Profi, wie er den Dreck schonend entfernen kann. Aber auch das Wetter hat Einfluss auf die professionelle Fensterreinigung. Bei voller Sonneneinstrahlung sollte das Reinigen der Fenster verschoben werden, denn dann trocknet das Wasser auf der Scheibe mit zu hoher Geschwindigkeit. Die Folge sind Streifen.
Laien besitzen in der Regel nicht das notwendige Werkzeug wie zum Beispiel Einschäumer, Klinge gegen feinen Schmutz, Abzieher etc. Der Laie arbeitet hingegen oft mit einer Sprühflasche sowie einem Lappen aus der Drogerie oder dem Baumarkt. Damit man ein Fenster reinigen kann, muss es erst einmal von Dreck befreit werden. Hierfür kommt die Klinge zum Einsatz. Die Fugen werden vor Aufnahme der eigentlichen Arbeit abgesaugt. Der Boden sollte vor der Reinigung abgedeckt werden. Siehe Blog: Gefahren und Schäden bei Fensterreinigung und Grundreinigung
Dadurch lassen sich Flecken vermeiden. Auch die Wände sollten vorher abgedeckt werden. Gereinigt wird von oben links nach unten rechts. Man tunkt dabei das Mikrofasertuch in einen Eimer mit lauwarmem Wasser und wringt es aus. Anschließend wird die Scheibe abgewischt. Mit dem Abzieher wird dann relativ schnell und ohne Unterbrechung das überschüssige Wasser durch horizontales Führen über die Fensterscheibe entfernt.
Die letzten Verunreinigungen, Streifen und Schlieren werden mit Hilfe eines trockenen sowie feinen Mikrofasertuchs weggewischt. Den Abzieher muss man nicht unbedingt einsetzen, es reicht auch aus, die eingeschäumte Scheibe mit einem Mikrofasertuch zu trocknen. Auf Dauer geht das jedoch in die Arme.
3. Wie bekomme ich die Fenster streifenfrei?
Der professionelle Fensterputzer für Privathaushalte schäumt hierfür zuerst die Scheibe ein und zieht das überschüssige Wasser mit Hilfe eines Abziehers, der unten eine Gummilippe besitzt, ab.
Schlieren können übrigens mehrere Ursachen haben. Durch Verunreinigungen wie zum Beispiel Sand, Wachs, Silikon, Insektenreste, aber auch durch das verwendete Wasser oder Putzmittel können Schlieren entstehen. Durch das Reinigen kann es so unter Umständen zu noch mehr Schlieren auf der Scheibe kommen. Das sieht nicht gut aus, vor allem werden die Schlieren bei Sonneneinstrahlung eindeutig sichtbar.
Die Gummilippe des Abziehers sollte in gewissen Abständen mit Hilfe eines feuchten Lappens gereinigt werden, ansonsten kann der Abzieher auch zur Bildung von Schlieren führen. Scheiben ohne Schlieren gibt es mit der professionellen Fensterreinigung für Privathaushalte. Siehe Blog: Wann brauche ich einen professionellen Fensterputzer?
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4. Wie viel kostet eine Fensterreinigung?
Es ist ratsam, sich vor der Beauftragung einer Fensterreinigung für den Privathaushalt zunächst einen Überblick über die regionalen Angebote, bspw. über Mr. Cleaner, zu verschaffen. Die Preise für die Fensterreinigung können von Unternehmen zu Unternehmen stark abweichen und unterschiedliche Leistungen umfassen.
Folgende Faktoren haben einen Einfluss auf die Fensterputzer-Preise:
- Da die Scheiben sowohl von innen als auch von außen gereinigt werden, muss die Quadratmeterzahl mal zwei genommen werden. Der Quadratmeterpreis hängt demnach essenziell von der vorhandenen Fläche an Scheiben ab.
- Die Reinigung der Fensterrahmen sowie -bänke hat ebenfalls Einfluss auf den Preis.
- Die verwendeten Materialien wie zum Beispiel Putzmittel sind im Preis ebenfalls berücksichtigt.
- Außerdem fallen Anfahrtskosten an.
- Das Ausmaß der Verschmutzung beeinflusst den Preis essenziell.
- Sowohl die Anzahl als auch die Lage und damit die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit der Scheiben beeinflussen den Preis.
- Der Stundenlohn der Beschäftigten inkl. Mehrwertsteuer liegt zwischen 30 bis 40 €.
- Für den Einsatz von schweren Geräten fallen zusätzliche Gebühren an.
5. Wie lange braucht man zum Fenster putzen?
Die Dauer der Fensterreinigung hängt essenziell von der Größe der Fenster sowie des Objekts ab. Es lässt daher keine pauschale Angabe der benötigten Zeit zu. Wenn Sie eine Fensterreinigung in Auftrag geben, erhalten Sie eine Einschätzung zur benötigten Zeit. Zumal die benötigte Zeit auch vom Umfang der durchzuführenden Tätigkeiten abhängt.
Sind schwer zugängliche Stellen wie zum Beispiel Dachfenster, Oberlichter oder Gauben vorhanden, kann die Dauer zunehmen. Auch bei Altbaufenstern ist mit einem höheren Aufwand zu rechnen, da diese aus mehreren Elementen bestehen. Siehe auch Blogartikel: Fenster richtig putzen - Die besten Tipps und Tricks
6. Wie oft sollte ich meine Fenster putzen?
Allerspätestens sollten die Fenster dann geputzt werden, wenn Sie nicht mehr rausgucken können. Wohnen Sie in einer Gegend, in der die Luft eher schmutzig ist, werden die Fenster entsprechend schneller schmutzig. Deshalb müssen in solchen Gegenden die Fenster öfter geputzt werden. Der Verbraucherschutz empfiehlt, dass Fenster im Jahr sechs Mal mit einer Dauer von ca. 45 Minuten gereinigt werden sollten. Das entspricht einem Abstand von zwei bis drei Monaten.
Klar ist das nur eine Empfehlung und Sie müssen die Fenster nicht putzen, wenn diese noch sauber sind. Die Entscheidung liegt ganz alleine bei Ihnen, wann Sie die Fenster reinigen oder reinigen lassen. Befinden sich Kinder im Haus, kann es schon mal vorkommen, dass die Fenster noch häufiger geputzt werden müssen. Das liegt an den Fingerabdrücken, die die Sicht nach draußen einschränken.
Die vier Jahreszeiten bringen verschiedene Witterungs- sowie Wetterverhältnisse mit sich. Diese üben einen Einfluss auf die Art sowie den Grad der Verschmutzung von Scheiben aus. Das Frühjahr ist dabei besonders kritisch. Denn hier erwacht die Natur wieder. In Abhängigkeit der Jahreszeit treten folgende Verschmutzungen auf:
- Im Frühjahr: Pollen sowie Blütenstaub
- Im Sommer: Insekten sowie Kot von Insekten und Vögeln
- Im Herbst: Schmutz und Sand durch wehenden Wind
- Im Winter: Schnee, Eis sowie Matsch von der Straße
Das Putzen der Fenster im Winter oder im Sommer kann sehr kritisch ausfallen. Im Sommer kann es so heiß sein, dass es sofort zu einem Verdunsten des Wassers auf der Fensterscheibe kommen kann. Die Folge daraus sind Schlieren, die so unschön sind, dass man sie definitiv nicht haben möchte. Das Wasser inklusive Reinigungsmittel kann im Winter hingegen auf der Scheibe einfrieren, sodass diese zusätzlich verschmutzt wird.
Die Fenster müssen bei starker Verschmutzung gereinigt werden. Jedoch gibt es Jahreszeiten, in denen sich eine intensive Reinigung besonders lohnt. Eine gute Jahreszeit ist der Frühling, wenn der Pollenflug vorbei ist. Damit ist im Regelfall Ende April zu rechnen. Dann können Sie Ihre Scheiben von den Pollen befreien. Im anstehenden Sommer hat man dann saubere Scheiben.
Es dauert etwas, bis die Scheiben im Sommer mit Kotresten sowie Insekten wieder verschmutzt werden. Die zweite Jahreszeit, in der es sich empfiehlt, die Scheiben zu reinigen bzw. reinigen zu lassen, ist der Herbst. Genauer gesagt ab Ende September. Der Schmutz aus dem Sommer kann dann beseitigt werden. Im Winter empfiehlt es sich nicht, die Fenster zu reinigen bzw. reinigen zu lassen. Im Sommer nur, wenn die Temperaturen es zulassen.
7. Wo finde ich eine gute Fensterputzfirma?
In der Vergangenheit haben fast ausschließlich Unternehmen eine professionelle Fensterreinigung durchführen lassen. Nun kommen jedoch auch immer mehr Privathaushalte in den Genuss, ihre Fenster durch professionelle Fensterputzer reinigen zu lassen, anstatt selbst die mühselige und anstrengende Arbeit durchzuführen.
Dementsprechend boomt das Angebot an professionellen Fensterreinigungsangeboten. Früher wurden Handwerker hauptsächlich via viralem Marketing weiterempfohlen. Heute ist das nicht mehr der Stand der Technik. Portale wie zum Beispiel eBay Kleinanzeigen bieten privaten Personen die Möglichkeit, sich über professionelle Angebote zu informieren. Auch finden sich im Internet Bewertungen anderer über die Fensterputzfirmen, sodass sich jeder ein Bild über deren Qualität machen kann.
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8. Was muss ich zur Fensterreinigung alles beachten?
Für Privathaushalte ist bei der Auswahl der Fensterreinigungsfirma einiges zu beachten, um eine gute Auswahl zu treffen. Zum einen sollte die Firma Erfahrungen mit Privathaushalten aufweisen können und zum anderen sollten die Bewertungen entsprechend positiv sein. Bietet die Firma die Möglichkeit, einen Online-Auftrag zu erteilen, kann das ein Indiz dafür sein, dass das Unternehmen professionell ist.
Es ist zu empfehlen, dass man beim Anbieter anruft. Falls dieser den Anruf nicht entgegennimmt, ist dies schon einmal ein schlechtes Zeichen. Falls der Anruf entgegengenommen wird, schildern Sie Ihr Anliegen. Hier ist es essenziell, dass Sie sich verstanden fühlen, Ihnen die richtigen Fragen gestellt werden und dass Ihnen ein Wunschtermin angeboten werden kann. Alternativ können Sie der Fensterreinigungsfirma eine E-Mail senden. Bleibt die Antwort aus, ist das kein gutes Zeichen. Falls Sie doch eine Antwort bekommen, sollten Sie darauf achten, ob Rückfragen gestellt werden, die es zulassen zu bewerten, ob auf den Kunden eingegangen wird.
Des Weiteren ist darauf zu achten, ob Preise genannt werden und ob diese transparent sind. Des Weiteren geben auch die angebotenen Zahlungsarten einen Hinweis darauf, ob ein Unternehmen professionell ist. Klar spielt es auch eine Rolle, ob zum gewünschten Zeitpunkt ein Termin angeboten werden kann oder wie lange man auf die professionelle Fensterreinigung warten muss. Des Weiteren sollte im Vorhinein geklärt werden, ob die Fenster bzw. Bereiche freigeräumt werden müssen. Siehe auch Blogartikel: Der ultimative Ratgeber: Jalousien, Vordach & Rollladen reinigen
Außerdem ist es wichtig, dass die Firma an alle Stellen herankommt. Das gilt sowohl von innen als auch von außen. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie das der Firma mitteilen und eventuell dadurch entstehenden Aufwand sowie die Kosten klären. Falls Sie Haustiere besitzen, sollten Sie auch klären, ob diese bei einer Fensterreinigung stören würden oder ob diese sogar gefährdet sein könnten. Außerdem sollten Sie sich darüber informieren, wann die Rechnung beglichen werden muss und welche Möglichkeiten bei der Zahlung bestehen.
9. Wann sollte man keine Fenster putzen?
Das Wetter beeinflusst die Verschmutzung von Fensterscheiben direkt bzw. indirekt. Wenn es um den genauen Zeitpunkt geht, wann man Fenster lieber nicht putzen sollte, darf nicht nur die Jahreszeit, die typische Wettersituationen aufweist, betrachtet werden. Die Tageszeit spielt auch eine wesentliche Rolle. Im Frühjahr, Herbst und im Sommer sollten die Fenster nur am frühen Morgen geputzt werden. Am frühen Morgen liegen normalerweise zu diesen Jahreszeiten optimale Licht- und Temperaturverhältnisse vor.
Es ist weder zu heiß noch ist es zu kalt. Des Weiteren können durch das Morgenlicht auch kleinere Schlieren sowie Verschmutzungen erkannt werden. Der frühe Nachmittag, die Mittagszeit sowie der Abend sind zum Fensterputzen eine sehr ungeeignete Wahl.
Nun dürfte mehr Verständnis darüber vorliegen, dass die Fensterreinigung in Relation zur Zeit gesetzt werden muss. Es besteht auch die Möglichkeit, einen optimalen Zeitpunkt unabhängig von der Jahres- sowie Tageszeit festzulegen. Hier gelten zwei Regeln, die es zu beachten gilt:
1. Die Fensterscheibe darf nicht bei direkter Sonneneinstrahlung gereinigt werden. Das Glas muss bei einer Reinigung im Fensterrahmen zwangsweise nass gemacht werden. Das Wasser verdunstet bei direkter Sonneneinstrahlung relativ schnell. Die Folge dieser schnellen Verdunstung ist zwangsweise die Entstehung von Schlieren. Das Entfernen der Schlieren ist dann relativ schwierig.
Die Scheibe darf nicht allzu schnell trocknen. Möchte man Schlieren vermeiden, darf die Scheibe nicht allzu schnell trocknen. Außerdem sollte möglichst schnell gearbeitet werden. Mit Hilfe eines Fensterwischers erfolgt die Putzarbeit vor allem im Vergleich zum Putzen mit einem Lappen relativ schnell von der Hand. Die korrekte Handhabung ist hierbei jedoch sehr wichtig.
2. Die Fensterscheibe sollte nicht bei zu niedrigen Temperaturen gereinigt werden, ansonsten besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass sowohl das Reinigungsmittel sowie das Wischwasser direkt auf der Scheibe einfrieren. Dadurch wird nicht nur die Reinigung grundsätzlich verhindert, sondern es entsteht zusätzlich eine Verunreinigung durch die Bildung von Eiskristallen.
Aus diesem Grund sollte niemals bei Kälte gewischt werden. Und das gilt nicht nur für Temperaturen unter null. Herrscht starker Wind, kann das auch bei Temperaturen, die im niedrigen Plusbereich liegen, zu einer Vereisung des Reinigungsmittels und Wischwassers führen.
10. Was ist, wenn bei der Fensterreinigung Schäden entstehen?
Es empfiehlt sich, vor der Aufnahme der Reinigungstätigkeit von den Fenstern Fotos zu machen. Und wenn etwas zu Schaden kommt, sollten auch sofort Fotos aufgenommen werden. Des Weiteren sollte der Schaden sofort mit dem Verantwortlichen vor Ort schriftlich festgehalten werden. Auch wenn derjenige dann behauptet, dass er den Schaden nicht verursacht hat, haben Sie den Schaden mit Vorher- und Nachher-Fotos immer noch schriftlich dokumentiert.
Es kommt häufig vor, dass Kunden einer Glasreinigung einen Schaden mit der Hoffnung, dass die Versicherung der Reinigungsfirma für diesen Schaden aufkommt, später anzeigen. In vielen Fällen ist die Versicherung zur Zahlung des Schadens in diesen Fällen nicht bereit. Mit Hilfe von Fotos, die unmittelbar vor der Reinigung durch die Reinigungsfirma gemacht wurden und den schadensfreien Zustand belegen, sind Sie auf der sicheren Seite. Darüber hinaus empfiehlt es sich auch, die Namen der Mitarbeiter zu notieren.
Das Gedächtnisprotokoll sollte sofort schriftlich festgehalten werden. Wenn der Mitarbeiter, der den Schaden verursacht hat, kooperativ ist, sollte die Schadensaufnahme von ihm unterschrieben werden. Es verhält sich hier ähnlich wie bei einem Unfall im Straßenverkehr.
11. Werden auch Fensterrahmen gereinigt?
Zu einem Fenster gehört auch der Fensterrahmen. Die Glasreinigung umfasst deshalb nicht nur die Reinigung des Glases, sondern bei Wunsch auch die Reinigung des Fensterrahmens. In der Regel erhalten Sie wahlweise eine reine Glasreinigung, eine Glasreinigung inkl. Fensterrahmen sowie eine Glasgrundreinigung, die auch die Reinigung der Falze umfasst.
Je nach Gegebenheiten der vorhandenen Fenster kann die Arbeit jedoch unterschiedlich ausfallen. Beispielsweise sind alte Kunststoffrahmen eventuell schon spröde. Deren Reinigung fällt komplexer aus. Wenn die Fensterrahmen aus Holz bestehen, ist eine spezielle Reinigung notwendig.
12. Welche Reinigungsverfahren stehen zur Auswahl?
Eine Fensterreinigungsfirma bietet in der Regel unterschiedliche Reinigungsverfahren an. In Abhängigkeit des Objekts macht das eine oder andere mehr oder weniger Sinn. Welches Reinigungsverfahren bei Ihnen angewandt wird, hängt essenziell von den bei Ihnen vorhandenen Gegebenheiten sowie Notwendigkeiten des Fensters und der Fensterrahmen ab.
Bei starker Witterung und bei schwer zugänglichen Bereichen bieten professionelle Glasreinigungsfirmen beispielsweise auch eine Nanoversiegelung an. Eine individuelle Beratung zu einem Objekt ist unabdingbar.
Weitere Informationen zu unserer Leistung finden Sie auch hier: Fensterreinigung
